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Endlich Ferien…

…letzter Schultag und jetzt sechs Wochen Sommerferien… Als Kind habe ich dieses Gefühl geliebt, wenn eine gefühlte Ewigkeit ohne Schule vor mir lag, die mit Urlaub, Faulenzen, Sonne, Eis, Baden, Oma & Opa und ganz viel Abenteuer gefüllt werden wollte. Einfach herrlich!

Und jetzt steht mein Großer vor diesen aufregenden sechs Wochen Sommerferien und ist aufgekratzt und erschöpft zugleich. Das erste Schuljahr war schon sehr anstrengend und die XXL-Pause ist jetzt wirklich nötig und er hat sie sich mehr als verdient. Sein Zeugnis war der absolute Knüller – in jedem Fach eine Sonne, was soviel wie eine Eins bedeutet. Einfach unglaublich. Damit haben wir alle nicht gerechnet und freuen uns natürlich umso mehr. Es ist einfach schön mit anzusehen, wie gut sich der kleine Mann in diese ganze Schulsache rein gefuchst hat und wie gut er angekommen ist. Wir sind unheimlich stolz auf ihn. Zur Feier des Tages waren wir am Abend Pizza essen in unserer Lieblingspizzeria. Bruno hat sich so über sein Zeugnis gefreut, und natürlich auch uns davon zu erzählen. Dieses glückliche Strahlen in seinen Augen zu sehen war so schön und der Papa hatte sogar Pipi in den Augen…

Zwei Kaninchen und ein kranker Hase…

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Mein kleiner Großer hat sich heute Morgen gar nicht gut gefühlt – ihm war übel und er hatte Bauchweh. Also, haben wir den kranken Hasen daheim gelassen. In der Schule verpasst er zum Glück nicht mehr allzuviel, da die Sommerferien schon so gut wie vor der Tür stehen.

Einfach unglaublich, dass der kleine Mann schon sein erstes Schuljahr absolviert hat. Die Zeit rennt einfach viel zu schnell – gerade stand er doch noch mit kurzer Hose, Kniestrümpfen und Zuckertüte in der Hand vor mir und war so furchtbar aufgeregt vor diesem großen ersten Schultag… und jetzt ist es schon geschafft, dieses erste, so spannende Schuljahr. Bruno hat unglaublich viel gelernt und ich meine nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern vor allem in den Bereichen Sozialkompetenz, Selbstständigkeit und Durchsetzungsvermögen. Er gehörte in der Kita zu den sehr ruhigen und zurückhaltenden Kindern und wenn er geärgert wurde, dann ist er eher weggegangen als gegenzuhalten. Letzteres hat er tatsächlich beibehalten und dafür bewundere ich ihn insgeheim, denn ich habe in der Vergangenheit schon oftmals bereut, auf gewisse Kommentare oder Gesten einiger Leute überhaupt reagiert zu haben… Aber das ist ein anderes Thema 😉

Bruno jedenfalls hat sich diese Gelassenheit bewahrt und ich hoffe und wünsche ihm und uns, dass er sie sich ein lebenlang behält. Auf der anderen Seite ist er aber so selbstständig geworden und das mit einer Selbstverständlichkeit, dass mir manchmal ganz bange wird. Ich schaue ihn dann an und frage mich still, wo ist mein Baby hin und wer ist dieser selbstsichere, schlagfertige, kleine Mann? Natürlich bin ich furchtbar stolz auf ihn, und doch spüre ich hin und wieder dieses Ziehen in der Herzgegend, denn ich muss akzeptieren, dass mein Sohn eben kein Baby und auch kein Kleinkind mehr ist, sondern ein Schulkind mit eigener Meinung und eigenem (Dick)Kopf, und um es mit Wowereits Worten zu sagen, „Das ist auch gut so!“.