Formentera & La Paloma

 

Von Ibiza-Stadt – Eivissa – nach Formentera – der kleinen Schwester Ibizas. 82km2 umgeben von kristallklarem türkisen Wasser. Farben kann man ja eigentlich nicht steigern, aber Formentera beweist tatsächlich das Gegenteil. Türkis, türkiser, am türkisesten, das Wasser um Formentera. So wunderschön! Wir sind mit der Fähre übergesetzt und haben uns mit dem Auto die gesamte Insel angeschaut. Wir waren am östlichsten Zipfel der Hochebene La Mola und haben den Far de la Mola, einen alten Leuchtturm, besucht. Danach ging‘s zur Windmühle Molí Vell de la Mola, die bereits im Jahr 1778 erbaut wurde und im Anschluss zum Cap de Barbaria. Zum Schluss noch kurz einen Abstecher zu einem der, laut Reiseführer und von uns bestätigten, schönsten Strände der Welt Platja de ses Illetes gemacht und schwupps wieder zurückgepaddelt nach Ibiza.

Abendessen im La Paloma. Voll besetzt, aber dank Muddi‘s Hartnäckigkeit gab‘s doch noch einen Tisch für uns. Dieses Restaurant hat mich so beeindruckt, dass es ganz knapp am Aubergine vorbeigezogen ist. Super lecker, außer für Bru, dem haben die Nudeln leider so gar nicht geschmeckt und daher hatten wir vorübergehend einen kleinen Schmollbären am Tisch sitzen. Das La Paloma ist nicht ganz so stylisch chic wie das Aubergine, dafür aber märchenhaft verspielt mit einem gewissen Hippie-Charme. Überall diese kleinen Laternen in den Bäumen, zuckersüße kunterbunte Tellerchen und Blümchenkissen. Die Tische und Stühle aus Holz und in meinem Lieblingstürkis – ach, ich wäre am liebsten sofort eingezogen (www.palomaibiza.com). Am Nebentisch saß Lily Allen mit männlicher Begleitung – das war das i-Tüpfelchen für mich als alte Promijägerin. Sie schien etwas mürrisch und war pausenlos mit ihrem Handy beschäftigt, daher hab ich mich nicht getraut, sie um ein gemeinsames Selfie zu bitten…

Werbeanzeigen

Sant Joan, Cala Xuclar & Aubergine

 

Heute zog es uns in den hohen Norden der Insel. In den Gassen von Sant Joan um eine alte Kirche aus dem 18.Jhd findet jeden Sonntag ein charmanter kleiner Hippiemarkt statt. Wir waren etwas spät dran, daher waren viele Verkäufer schon wieder am abbauen. Die Mädels haben sich von ihrem letzten Urlaubsgeld knallbunte Umhängetäschchen gekauft. Die Frau am Stand – eine Holländerin – erzählte uns, dass sie gerade aus Südamerika zurück ist und die Taschen aus Columbien mitgebracht hat. Bruno hat sich einen kleinen Umhänge-Holzkompass mitgenommen und kann uns jetzt den Weg weisen. Lunchen waren wir in einem ehemaligen Hippie-Hotspot „Café Vista Alegre“. Extrem lecker und preiswert.

Im Anschluss ging’s nach Portinatx in die Cala Xuclar, einer versteckten Minibucht mit extrem steilem Zugang, kristallklarem Wasser und jeder Menge Geckos in den Felsen. Ein vorwitziges Exemplar hat sich ein Stück von Almi‘s Muffin geschnappt und ist damit davongeklettert.

Unser Abendessen haben wir in einem Open-Air-Restaurant mit „Farm-to-table“-Konzept genossen. Das „Aubergine“ inmitten blühender Kräuter- und Gemüsegärten versprüht ein märchenhaftes Flair. Die Gerichte sind gesund und lecker. Mein absolutes Ibiza-Lieblingsrestaurant.

Sunset Ashram

Pool, Pool, Pool und für mich ging‘s nochmal zwei Stunden nach Las Dalias – meinem zauberhaften Hippiemarkt. Und ja, die Tasche war noch da und es war die letzte in dem wunderschönen grau. Ich hab ein bißchen gehandelt und tada am Ende konnte ich sie für 50 Euro weniger bekommen. Neben der Tasche habe ich ein hippiebuntes Hängerchen, eine lange türkis-goldene Kugelkette mit kleiner Quaste und „Blume des Lebens“-Emblem, ein supersüßes, weiches Minikissen aus recycelter Baumwolle mit knall-orangem Peace-Zeichen und drei zauberhafte Acryl-Holzbilder für meine Mäuse mitgenommen. Die Ketten und Armbänder werden von einer französischen Familie in aufwendiger Handarbeit hergestellt und laufen unter dem Namen „Las Almaritas“, was soviel bedeutet wie kleine Seelchen. Voll süß und meine kleine Alma hat sich gefreut, als ich ihr davon erzählt habe. Jetzt rufen wir sie immer Almaritas…

Beim Frühstück haben wir mit einem Mann und seiner Tochter geschnackt – Belgier und super nette Menschen. Sie haben uns von Sunset Ashram erzählt – das klang so beeindruckend und so sind wir gestern Abend nochmal in den äußersten Südwesten für einen der schönsten Sonnenuntergänge der Insel gedüst. Es war atemberaubend schön und ein unvergleichliches Spektakel. Überall standen, saßen, lagen und schwammen Menschen und haben den Sonnenuntergang genossen und als um 21.20 Uhr der feuerrote Ball am Horizont vom Meer verschluckt wurde, applaudierten und johlten alle gemeinsam. Es war so wunderschön, dieses einmalige Erlebnis mit meinen vier liebsten „Hippies“ teilen zu können und ich bin sehr dankbar dafür.

 

Can Muson

 

Can Muson ist ein authentischer Ökobauernhof mit Ziegen, Schafen, Schweinen, einem Pony, Hühnern, Truthähnen, Enten, Gänsen, Wachteln, Pfauen und Kaninchen. Es gibt jede Menge leckeres Obst und Gemüse, frisch zubereitete Smoothies, Kaffee, Säfte und ein paar Speisen. Die alte Frau in dem Hängesessel ist Maria, die Betreiberin des Hofes, der ein einziger Abenteuerspielplatz für Kinder ist. Zu Beginn haben die Kids kleine Eimer bekommen, die randvoll mit Salat bestückt waren. Mit denen sind sie losgezogen, um die Tiere zu füttern. Das hat ihnen riesig viel Spaß gemacht und sie haben die kleinen Eimer noch unzählige Male aufgefüllt und zu den Tieren gebracht. Die Mädels haben danach den kleinen Spielplatz erobert und Bruno hat sich in die Wachteln verliebt. Er möchte jetzt unbedingt selbst Wachteln haben und überhäuft uns mit Argumenten, warum Wachteln ausgezeichnete Haustiere wären. Die Stunden auf dem Hof waren wunderschön und da wir die einzigen Besucher waren, konnten wir alles in Seelenruhe begutachten, bespielen und genießen.

Der Tag verging wieder wie im Flug und es ist bereits Bergfest… Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Stopp am Sal de Ibiza Shop eingelegt. Ein stylischer Laden mit einem großen Angebot an Sal de Ibiza Produkten, Mode und Schmuck. Auf jeden Fall einen Besuch wert, allein für das coole Foto vor dem Shop 😉 Danach ging’s nochmal nach Sant Carles für die leckere Pizza, die wir schon am Mittwoch hatten…

Mama, wo sind die Hippies?

Die letzten drei Tagen standen im Zeichen der Hippies. Wir haben so viel erlebt und gesehen, dass es sich schon wie eine Woche anfühlt. Am Dienstag waren wir in Port de Sant Miquel baden und danach ging‘s in die Cala de Benirràs – eine wunderschöne Bucht, wo Hippies, Lebenskünstler, Aussteiger und Andersdenker den Sonnenuntergang zelebrieren. Direkt am Strand findet dreimal in der Woche ein süßer kleiner Hippiemarkt statt. Nach dem Abendessen in einem Stylorestaurant direkt am Strand    haben wir Las Dalias einen Besuch abgestattet. Der für mich bis jetzt beeindruckendste Hippiemarkt wurde 1954 als Restaurant und Hippietreffpunkt bei Sant Carles eröffnet und findet ganzjährig statt. Hier gibt es Livemusik, leckeres Streetfood, eine märchenhafte Kids Area mit Schminken, Verkleiden, Popcorn, Basteln, ein abgefahrenes  Kinderkarussell, das ein netter, alter Hippiemann allein mit Muskelkraft und im Kreis laufen bewegt und natürlich unzählige wunderschöne farbenfrohe Boho-Hippiesachen, die, allein durch’s Anschauen gute Laune machen. Hier haben sich die Mädels in die weißen Kleidchen mit den bunten Quasten verliebt, in denen sie wie echte kleine Hippiemädels aussehen. Die nette Frau am Stand, sagte dass sie schon seit 20 Jahren ihren Stand in Las Dalias hat. Das ist etwas, was mir richtig gut gefällt – viele Dinge gibt es eben NUR auf diesem einen Hippiemarkt, man bekommt sie nirgendwo sonst. So nimmt man sich ein Stück Unique-Ibiza mit heim und nicht irgendein Andenken, was überall zu finden ist. Ich habe mich an diesem Abend mal wieder in eine (leider ziemlich teure) Tasche verliebt, die es auch nur dort gibt. Ich habe sie nicht mitgenommen, aber sie geht mir nicht aus dem Kopf und daher geht es am Samstag nochmal nach Las Dalias – hoffentlich ist sie noch da…

Am Mittwoch haben wir Punta Arabi – den größten Hippiemarkt der Insel mit 700 Ständen – unsicher gemacht. Ein tolles Erlebnis – kommt aber vom Ambiente und Feeling lange nicht an Las Dalias ran. Am späten Nachmittag sind wir zur Cala Llenya an den Strand gefahren – ein Tipp unseres lieben Zimmermädchens. Super geeignet für Familien mit kleinen Kindern, wenn nicht gerade die gelbe oder weiße Flagge am Rettungsschwimmerturm gehisst ist, denn dann besteht Quallengefahr. Unsere kleine Alma wurde von einer Qualle am Bein verletzt, aber sie war ganz tapfer. Die Rettungsschwimmer haben uns eine Salbe gegeben und am nächsten Tag war schon wieder alles gut. Am Abend ging’s nach Sant Carles für die beste Take-away-Pizza der Insel. Danach konnten die Kids ihr letztes Eis für diesen Tag vor einem süßen kleinen Eisladen mit 50s Flair und bonbonfarbenem Interieur und wir – dank Mini Public Viewing – das Kroatien/England Spiel genießen.

Gestern, also Donnerstag, waren wir am Cap Blanc im Höhlenaquarium von Sant Antoni. In den natürlichen Meerwasserbecken tummeln sich graue Glatthaie, ein Krake, Seesterne, Rochen und viele andere Meeresbewohner. Ein Traum für Bruno – unseren kleinen Tierfanatiker. Im Anschluss sind wir in den äußersten Südwesten zur Cala d‘Hort gefahren. Baden und Traumblick auf die Dracheninseln „Es Vedranell“ und „Es Vedrà“. Smilla ist beim Felsklettern mit Bruno abgerutscht und ihre Unterlippe ist aufgeplatzt. Viel Blut, aber wenig Tränen – tapfere kleine Maus. Dieser wunderschöner Tag fand seinen Abschluss in einem Bergrestaurant mit malerischem Ausblick.

Heute (Freitag) genießen wir erstmal ausgiebig unseren Pool und später geht‘s noch zu einem kleinen Bauernhof…

Ibiza is calling…

0B503E33-159B-4021-BA21-87BDD39407F6.jpeg … and we listen! Wie lange haben wir uns schon auf diesen Tag gefreut und jetzt ist es endlich soweit – es geht ab nach Ibiza. Yiiiiihhhhaaaa!!!!

Nach einem zweitägigen Packmarathon sollten wir jetzt alles und noch viel mehr dabei haben. Fünf Koffer plus Handgepäck und in keinem der Teile ist mehr Luft für Neuanschaffungen. Ich frage mich, wo ich all die bunten, luftigen Hippieteile verstauen soll, die ich shoppen werde. Wird schon irgendwie gehen. Mein Liebster ist schließlich Profi, was das optimieren von Kofferinhalten betrifft…

Am Montag 4 Uhr hat der Wecker geklingelt – für die Kids war 5 Uhr die Nacht vorbei. Unsere drei Langschläfer waren so aufgeregt, dass sie blitzschnell aus den Betten und angezogen waren. 6 Uhr sollte das Taxi kommen, aber Pustekuchen – Danke mytaxi!!! Also, ab in unseren Bus und los gedüst nach Tegel. Voll, voller, am vollsten, Tegel… Hat aber alles gut geklappt und pünktlich ging‘s ab nach Stuttgart und dann nach Ibiza. Mietauto abholen und ab zu unserer Unterkunft Agroturisme XARC, einem süßen, kleinen Landhotel.

Beschreibung des Eigentümers:

Diese Finca aus dem frühen 20. Jahrhundert wurde während des Jahres 2005 im ibizenkischen Stil restauriert. Das Landhaus mitsamt seiner Einrichtungen befindet sich auf einer 50.000 m2 großen Fläche, umgeben von für die Insel Ibiza typischen Obstbäumen: Mandel- und Feigenbäume, Johannisbrotbäume, Olivenbäume, Aprikosen- und Orangenbäume. Am Fuße des Puig d´Atzaró gelegen und 5 km von dem Ort Santa Eulalia entfernt, bietet die günstige Lage einen schnellen Zugang zum Norden der Insel, während hier das nicht vom Massentourismus veränderte, traditionelle Ibiza mit seinem charakteristischen Charme bewahrt wurde.

Wir fühlen uns unheimlich wohl hier. Die Finca, die Anlage mit nur neun Wohneinheiten, das Frühstücksplätzchen, der Pool, die Natur, der super liebe Inhaber und seine beiden netten Angestellten, die Ruhe – alles ist einfach perfekt…

Sommerkino

Kudamm 59931F19FB-9F4A-40BF-A94C-A5384CD89896AC526306-7D32-4A7A-83F7-65621E4CCD6E

Gestern Abend hatten UFA Fiction und Bertelsmann zur Eröffnung des Sommerkinos „Über den Linden“ auf die Dachterrasse der Bertelsmann Repräsentanz geladen. Gezeigt wurde Teil 1 der Ku‘damm 59 Trilogie. Wir hatten die Ehre dabei sein zu dürfen, da Alma & Smilla in dem Film die kleine Dorli spielen – Tochter der Hauptdarstellerin Monika (gespielt von Sonja Gerhardt). Wir haben uns riesig über die Einladung gefreut und es war ein wunderschöner Start in die Sommerferien. Das Ambiente und der Ausblick dort oben waren atemberaubend schön und wir haben den  Abend in vollen Zügen genossen. Es gab ein leckeres Grillbuffet und die Kids hatten ihren Spaß mit den unzähligen Süßigkeiten – überall standen diese süßen Verlockungen und luden zum naschen ein. Kleine bunt gestreifte Papiertütchen boten die Möglichkeit des Hamsterns und für später Mitnehmens. Die drei Zaubermäuse waren im 7. Naschhimmel. Die Zeit bis zum Filmstart war prall gefüllt mit schlemmen, naschen, quatschen, Fotos machen, staunen und Interviews geben. Alles schien etwas unwirklich und wie im Traum… Die Krönung war dann, diesen wunderschönen Film in luftiger Höhe unter freiem Himmel genießen zu dürfen. Ein einmaliges Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden…