Can Muson

 

Can Muson ist ein authentischer Ökobauernhof mit Ziegen, Schafen, Schweinen, einem Pony, Hühnern, Truthähnen, Enten, Gänsen, Wachteln, Pfauen und Kaninchen. Es gibt jede Menge leckeres Obst und Gemüse, frisch zubereitete Smoothies, Kaffee, Säfte und ein paar Speisen. Die alte Frau in dem Hängesessel ist Maria, die Betreiberin des Hofes, der ein einziger Abenteuerspielplatz für Kinder ist. Zu Beginn haben die Kids kleine Eimer bekommen, die randvoll mit Salat bestückt waren. Mit denen sind sie losgezogen, um die Tiere zu füttern. Das hat ihnen riesig viel Spaß gemacht und sie haben die kleinen Eimer noch unzählige Male aufgefüllt und zu den Tieren gebracht. Die Mädels haben danach den kleinen Spielplatz erobert und Bruno hat sich in die Wachteln verliebt. Er möchte jetzt unbedingt selbst Wachteln haben und überhäuft uns mit Argumenten, warum Wachteln ausgezeichnete Haustiere wären. Die Stunden auf dem Hof waren wunderschön und da wir die einzigen Besucher waren, konnten wir alles in Seelenruhe begutachten, bespielen und genießen.

Der Tag verging wieder wie im Flug und es ist bereits Bergfest… Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Stopp am Sal de Ibiza Shop eingelegt. Ein stylischer Laden mit einem großen Angebot an Sal de Ibiza Produkten, Mode und Schmuck. Auf jeden Fall einen Besuch wert, allein für das coole Foto vor dem Shop 😉 Danach ging’s nochmal nach Sant Carles für die leckere Pizza, die wir schon am Mittwoch hatten…

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Mama, wo sind die Hippies?

Die letzten drei Tagen standen im Zeichen der Hippies. Wir haben so viel erlebt und gesehen, dass es sich schon wie eine Woche anfühlt. Am Dienstag waren wir in Port de Sant Miquel baden und danach ging‘s in die Cala de Benirràs – eine wunderschöne Bucht, wo Hippies, Lebenskünstler, Aussteiger und Andersdenker den Sonnenuntergang zelebrieren. Direkt am Strand findet dreimal in der Woche ein süßer kleiner Hippiemarkt statt. Nach dem Abendessen in einem Stylorestaurant direkt am Strand    haben wir Las Dalias einen Besuch abgestattet. Der für mich bis jetzt beeindruckendste Hippiemarkt wurde 1954 als Restaurant und Hippietreffpunkt bei Sant Carles eröffnet und findet ganzjährig statt. Hier gibt es Livemusik, leckeres Streetfood, eine märchenhafte Kids Area mit Schminken, Verkleiden, Popcorn, Basteln, ein abgefahrenes  Kinderkarussell, das ein netter, alter Hippiemann allein mit Muskelkraft und im Kreis laufen bewegt und natürlich unzählige wunderschöne farbenfrohe Boho-Hippiesachen, die, allein durch’s Anschauen gute Laune machen. Hier haben sich die Mädels in die weißen Kleidchen mit den bunten Quasten verliebt, in denen sie wie echte kleine Hippiemädels aussehen. Die nette Frau am Stand, sagte dass sie schon seit 20 Jahren ihren Stand in Las Dalias hat. Das ist etwas, was mir richtig gut gefällt – viele Dinge gibt es eben NUR auf diesem einen Hippiemarkt, man bekommt sie nirgendwo sonst. So nimmt man sich ein Stück Unique-Ibiza mit heim und nicht irgendein Andenken, was überall zu finden ist. Ich habe mich an diesem Abend mal wieder in eine (leider ziemlich teure) Tasche verliebt, die es auch nur dort gibt. Ich habe sie nicht mitgenommen, aber sie geht mir nicht aus dem Kopf und daher geht es am Samstag nochmal nach Las Dalias – hoffentlich ist sie noch da…

Am Mittwoch haben wir Punta Arabi – den größten Hippiemarkt der Insel mit 700 Ständen – unsicher gemacht. Ein tolles Erlebnis – kommt aber vom Ambiente und Feeling lange nicht an Las Dalias ran. Am späten Nachmittag sind wir zur Cala Llenya an den Strand gefahren – ein Tipp unseres lieben Zimmermädchens. Super geeignet für Familien mit kleinen Kindern, wenn nicht gerade die gelbe oder weiße Flagge am Rettungsschwimmerturm gehisst ist, denn dann besteht Quallengefahr. Unsere kleine Alma wurde von einer Qualle am Bein verletzt, aber sie war ganz tapfer. Die Rettungsschwimmer haben uns eine Salbe gegeben und am nächsten Tag war schon wieder alles gut. Am Abend ging’s nach Sant Carles für die beste Take-away-Pizza der Insel. Danach konnten die Kids ihr letztes Eis für diesen Tag vor einem süßen kleinen Eisladen mit 50s Flair und bonbonfarbenem Interieur und wir – dank Mini Public Viewing – das Kroatien/England Spiel genießen.

Gestern, also Donnerstag, waren wir am Cap Blanc im Höhlenaquarium von Sant Antoni. In den natürlichen Meerwasserbecken tummeln sich graue Glatthaie, ein Krake, Seesterne, Rochen und viele andere Meeresbewohner. Ein Traum für Bruno – unseren kleinen Tierfanatiker. Im Anschluss sind wir in den äußersten Südwesten zur Cala d‘Hort gefahren. Baden und Traumblick auf die Dracheninseln „Es Vedranell“ und „Es Vedrà“. Smilla ist beim Felsklettern mit Bruno abgerutscht und ihre Unterlippe ist aufgeplatzt. Viel Blut, aber wenig Tränen – tapfere kleine Maus. Dieser wunderschöner Tag fand seinen Abschluss in einem Bergrestaurant mit malerischem Ausblick.

Heute (Freitag) genießen wir erstmal ausgiebig unseren Pool und später geht‘s noch zu einem kleinen Bauernhof…

Ibiza is calling…

0B503E33-159B-4021-BA21-87BDD39407F6.jpeg … and we listen! Wie lange haben wir uns schon auf diesen Tag gefreut und jetzt ist es endlich soweit – es geht ab nach Ibiza. Yiiiiihhhhaaaa!!!!

Nach einem zweitägigen Packmarathon sollten wir jetzt alles und noch viel mehr dabei haben. Fünf Koffer plus Handgepäck und in keinem der Teile ist mehr Luft für Neuanschaffungen. Ich frage mich, wo ich all die bunten, luftigen Hippieteile verstauen soll, die ich shoppen werde. Wird schon irgendwie gehen. Mein Liebster ist schließlich Profi, was das optimieren von Kofferinhalten betrifft…

Am Montag 4 Uhr hat der Wecker geklingelt – für die Kids war 5 Uhr die Nacht vorbei. Unsere drei Langschläfer waren so aufgeregt, dass sie blitzschnell aus den Betten und angezogen waren. 6 Uhr sollte das Taxi kommen, aber Pustekuchen – Danke mytaxi!!! Also, ab in unseren Bus und los gedüst nach Tegel. Voll, voller, am vollsten, Tegel… Hat aber alles gut geklappt und pünktlich ging‘s ab nach Stuttgart und dann nach Ibiza. Mietauto abholen und ab zu unserer Unterkunft Agroturisme XARC, einem süßen, kleinen Landhotel.

Beschreibung des Eigentümers:

Diese Finca aus dem frühen 20. Jahrhundert wurde während des Jahres 2005 im ibizenkischen Stil restauriert. Das Landhaus mitsamt seiner Einrichtungen befindet sich auf einer 50.000 m2 großen Fläche, umgeben von für die Insel Ibiza typischen Obstbäumen: Mandel- und Feigenbäume, Johannisbrotbäume, Olivenbäume, Aprikosen- und Orangenbäume. Am Fuße des Puig d´Atzaró gelegen und 5 km von dem Ort Santa Eulalia entfernt, bietet die günstige Lage einen schnellen Zugang zum Norden der Insel, während hier das nicht vom Massentourismus veränderte, traditionelle Ibiza mit seinem charakteristischen Charme bewahrt wurde.

Wir fühlen uns unheimlich wohl hier. Die Finca, die Anlage mit nur neun Wohneinheiten, das Frühstücksplätzchen, der Pool, die Natur, der super liebe Inhaber und seine beiden netten Angestellten, die Ruhe – alles ist einfach perfekt…

Sommerkino

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Gestern Abend hatten UFA Fiction und Bertelsmann zur Eröffnung des Sommerkinos „Über den Linden“ auf die Dachterrasse der Bertelsmann Repräsentanz geladen. Gezeigt wurde Teil 1 der Ku‘damm 59 Trilogie. Wir hatten die Ehre dabei sein zu dürfen, da Alma & Smilla in dem Film die kleine Dorli spielen – Tochter der Hauptdarstellerin Monika (gespielt von Sonja Gerhardt). Wir haben uns riesig über die Einladung gefreut und es war ein wunderschöner Start in die Sommerferien. Das Ambiente und der Ausblick dort oben waren atemberaubend schön und wir haben den  Abend in vollen Zügen genossen. Es gab ein leckeres Grillbuffet und die Kids hatten ihren Spaß mit den unzähligen Süßigkeiten – überall standen diese süßen Verlockungen und luden zum naschen ein. Kleine bunt gestreifte Papiertütchen boten die Möglichkeit des Hamsterns und für später Mitnehmens. Die drei Zaubermäuse waren im 7. Naschhimmel. Die Zeit bis zum Filmstart war prall gefüllt mit schlemmen, naschen, quatschen, Fotos machen, staunen und Interviews geben. Alles schien etwas unwirklich und wie im Traum… Die Krönung war dann, diesen wunderschönen Film in luftiger Höhe unter freiem Himmel genießen zu dürfen. Ein einmaliges Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden…

Endlich Ferien…

…letzter Schultag und jetzt sechs Wochen Sommerferien… Als Kind habe ich dieses Gefühl geliebt, wenn eine gefühlte Ewigkeit ohne Schule vor mir lag, die mit Urlaub, Faulenzen, Sonne, Eis, Baden, Oma & Opa und ganz viel Abenteuer gefüllt werden wollte. Einfach herrlich!

Und jetzt steht mein Großer vor diesen aufregenden sechs Wochen Sommerferien und ist aufgekratzt und erschöpft zugleich. Das erste Schuljahr war schon sehr anstrengend und die XXL-Pause ist jetzt wirklich nötig und er hat sie sich mehr als verdient. Sein Zeugnis war der absolute Knüller – in jedem Fach eine Sonne, was soviel wie eine Eins bedeutet. Einfach unglaublich. Damit haben wir alle nicht gerechnet und freuen uns natürlich umso mehr. Es ist einfach schön mit anzusehen, wie gut sich der kleine Mann in diese ganze Schulsache rein gefuchst hat und wie gut er angekommen ist. Wir sind unheimlich stolz auf ihn. Zur Feier des Tages waren wir am Abend Pizza essen in unserer Lieblingspizzeria. Bruno hat sich so über sein Zeugnis gefreut, und natürlich auch uns davon zu erzählen. Dieses glückliche Strahlen in seinen Augen zu sehen war so schön und der Papa hatte sogar Pipi in den Augen…

Wie das duftet…

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Heute möchte ich euch meine aller, aller, allerliebste Bodylotion für meine Zaubermäuse vorstellen. Es ist die body milk von Töpfer. Sie riecht einfach unfassbar lecker und fühlt sich toll an auf der Haut (ja, heimlich benutze ich sie auch manchmal…). Generell creme ich meine Mäuse eigentlich nicht ein, weil ich denke, dass die Haut das auch allein schaffen kann und damit fahren wir generell ziemlich gut. Jetzt im Sommer ist die zarte Haut durch Sonne und Wasser aber doch hin und wieder ziemlich trocken und dann bekommt sie etwas Unterstützung. Vor allem die Mädels können sich gar nicht satt riechen und lieben es, wenn sie von Kopf bis Fuß von diesem zauberhaften Duft umgeben sind.

Zwei Kaninchen und ein kranker Hase…

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Mein kleiner Großer hat sich heute Morgen gar nicht gut gefühlt – ihm war übel und er hatte Bauchweh. Also, haben wir den kranken Hasen daheim gelassen. In der Schule verpasst er zum Glück nicht mehr allzuviel, da die Sommerferien schon so gut wie vor der Tür stehen.

Einfach unglaublich, dass der kleine Mann schon sein erstes Schuljahr absolviert hat. Die Zeit rennt einfach viel zu schnell – gerade stand er doch noch mit kurzer Hose, Kniestrümpfen und Zuckertüte in der Hand vor mir und war so furchtbar aufgeregt vor diesem großen ersten Schultag… und jetzt ist es schon geschafft, dieses erste, so spannende Schuljahr. Bruno hat unglaublich viel gelernt und ich meine nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern vor allem in den Bereichen Sozialkompetenz, Selbstständigkeit und Durchsetzungsvermögen. Er gehörte in der Kita zu den sehr ruhigen und zurückhaltenden Kindern und wenn er geärgert wurde, dann ist er eher weggegangen als gegenzuhalten. Letzteres hat er tatsächlich beibehalten und dafür bewundere ich ihn insgeheim, denn ich habe in der Vergangenheit schon oftmals bereut, auf gewisse Kommentare oder Gesten einiger Leute überhaupt reagiert zu haben… Aber das ist ein anderes Thema 😉

Bruno jedenfalls hat sich diese Gelassenheit bewahrt und ich hoffe und wünsche ihm und uns, dass er sie sich ein lebenlang behält. Auf der anderen Seite ist er aber so selbstständig geworden und das mit einer Selbstverständlichkeit, dass mir manchmal ganz bange wird. Ich schaue ihn dann an und frage mich still, wo ist mein Baby hin und wer ist dieser selbstsichere, schlagfertige, kleine Mann? Natürlich bin ich furchtbar stolz auf ihn, und doch spüre ich hin und wieder dieses Ziehen in der Herzgegend, denn ich muss akzeptieren, dass mein Sohn eben kein Baby und auch kein Kleinkind mehr ist, sondern ein Schulkind mit eigener Meinung und eigenem (Dick)Kopf, und um es mit Wowereits Worten zu sagen, „Das ist auch gut so!“.

Ole,ole und tschüss…

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Meine beiden Männer waren heute anderweitig verabredet, daher haben wir kurzerhand ein Mädels-Fußballgucken gemacht. Schon den ganzen Tag haben wir auf das Spiel am Nachmittag hingefiebert und dann so eine Pleite! Wir sind alle unglaublich enttäuscht, dass jetzt schon wieder alles vorbei ist – für Deutschland zumindest.

Die Mädels haben mich während des Spiels immer ganz verdutzt angeschaut, wenn ich lauthals geflucht und die Spieler angebrüllt habe. So kennen Sie mich halt nicht, denn abgesehen von EM und WM interessiert mich Fußball nicht die Bohne. Zur EM oder WM mutiere ich allerdings zum Hardcore- Fußi-Fan! Das war nicht immer so. Ich kann mich an eine WM erinnern, wo ich Dinge gesagt habe wie „Solange Deutschland nicht gewinnt, ist alles gut.“ Zu dem Zeitpunkt war ich gerade für ein paar Monate in Südfrankreich und zuvor für ein halbes Jahr in den USA. Ich wollte unbedingt die Welt sehen und raus aus Deutschland und ich glaubte, dass es überall schöner ist als bei uns. Heute bin ich froh, in Deutschland zu leben und heute fiebere ich eben auch bei einer EM oder WM für unser Land. Ich glaube die Wende kam 2006 mit der WM im eigenen Land. Dieses Sommermärchen war ein einziger Traum in schwarz, rot, gold und die Welt war zu Gast bei Freunden. Diese Sommerwochen habe ich damals wie im Rausch erlebt – das war einfach einzigartig. Vielleicht hilft es, sich ein wenig in dem Spirit von damals zu verlieren, um nicht allzusehr in Trauer zu zerfließen…

Midsommar

 

Midsommar in unserem liebsten „Schwedenhaus“. Eigentlich wollten wir letzten Samstag nur schnell einen Happen essen, nachdem wir beim Kindersprint Event waren, wo unser Großer blitzschnell durch den Parcour gedüst ist. Nach der Raubtierfütterung wollten die drei Zaubermäuse unbedingt Blumenkränze basteln und die kleinen Holzpferdchen anmalen, die nach schwedischem Brauch von den Erwachsenen geschnitzt und von den Kindern bunt bemalt werden. Wenn man sich so ein bunt bemaltes Holzpferdchen vor dem Schlafen unter‘s Kopfkissen legt, soll das die bösen Träume vertreiben. Das klingt doch toll und so wurde fleißig bemalt und beklebt. Die Mama war schwer beschäftigt mit dem Basteln der Blumenkränze, denn für die kleinen Händchen war das dann doch noch etwas zu kompliziert. Die Blumenkränze sind wunderschön geworden und meine beiden Blumenfeen lieben sie.

Dann jetzt doch…

…ich weiß nicht, wie lange ich schon mit dem Gedanken spiele, einen eigenen Blog zu schreiben. Bis jetzt dominierte immer das „Abertierchen“ in mir. Kennt ihr dieses fiese kleine Wesen? Sobald man eine Idee hat, erscheint es und zeigt mit verschränkten Armen, wippendem Fuß und hochgezogener Augenbraue an die Millionen Gründe auf, warum diese Idee niemals aufgehen wird, egal wie gut sie auch immer sein mag. Diesmal zeige ich meinem „Abertierchen“ aber einfach mal den Stinkefinger und lege los 😉

Am Nervigsten ist ja das Drumherum – also das Anlegen des Blogs. Hab mein Bestes gegeben, aber bin nicht wirklich zufrieden. Ist nicht gerade mein Steckenpferd, aber was nicht ist, kann ja noch werden…

Ich bin froh, dass ich es jetzt durchgezogen habe und freue mich auf alles, was jetzt kommt in meinem „neuen“ Leben als Bloggerin – yippiihhhh